B Abfahrtstafel
Abfahrten heute
Fährt nach BedarfWinterbetrieb seit 25.10.2026 (Ende der Sommerzeit) · Vogel Gryff 11–17 Uhr täglich, ohne AbfahrtstabelleFährt nach Bedarf · Kein fester Fahrplan
Die Fähren verkehren das ganze Jahr, wechseln aber mit der Uhrzeit das Regime: Sommerbetrieb während der Sommerzeit (2026 bis 25. Oktober), anschliessend Winterbetrieb mit verkürzten Präsenzzeiten – auf der St. Johann-Fähre dann nur noch am Wochenende und an Feiertagen.
Fahrzeit: ~2 Min.Distanz: ~0.15 km
C Tickets & Preise
Tickets & Preise
Kassiert wird direkt an Bord durch den Fährimaa oder die Fährifrau. Die 20er-Karte kostet an Bord CHF 36 und an den Verkaufsstellen (Fähri-Verein, StadtKonzeptBasel) CHF 38. Öffentliche Verkehrsabos – TNW, SBB, BaselCard – haben auf den Fähren keine Gültigkeit.
Tickets beim Betreiber – Fähri-Verein BaselD Streckenkarte
Totentanz (Grossbasel) → Kaserne (Kleinbasel)
Totentanz (Grossbasel) (47.56195, 7.58647) → Kaserne (Kleinbasel) (47.56266, 7.58847)
- 1 Totentanz (Grossbasel)
- 2 Kaserne (Kleinbasel)
E Saison & Hinweise
Betriebszeit
Hinweis · Winter-Präsenzzeiten
«Vogel Gryff» und «Leu»: täglich 11:00–17:00 Uhr. «Wild Maa»: werktags bei schönem Wetter 12:00–16:00, Wochenende/Feiertage 11:00–17:00 Uhr. «Ueli»: nur Wochenende/Feiertage 11:00–17:00 Uhr.
Hinweis · Anlässe
Zur Basler Fasnacht, zum Basel Tattoo und zur Herbstmesse gelten erweiterte Sonderzeiten (z.B. Herbstmesse: Klingentalfähre 10:00–22:00 Uhr).
F Betreiber
Fähri-Verein BaselVerein, Stiftung und vier selbstständige Fähr-Pächter
G Über die Linie
Warum findet sich hier keine Abfahrtstabelle? Weil auf dem Basler Rhein seit jeher anders gefahren wird: Die Klingentalfähre Vogel Gryff pendelt zwischen dem Steg am Totentanz und jenem bei der Kaserne, sobald jemand übersetzen will – ein Winken genügt, wenn das Boot gerade am anderen Ufer liegt.
Angetrieben wird dabei nichts ausser der Fluss selber. Ein Drahtseil überspannt den Rhein, die Fähre hängt mit einer Laufrolle daran, und legt der Fährimaa den Rumpf schräg in die Strömung, schiebt das Wasser das Boot lautlos hinüber. Drei Schwesterfähren arbeiten nach demselben Prinzip: die Wild Maa im St. Alban, der Leu beim Münster und der Ueli im St. Johann – zusammen bilden sie das wohl langsamste und schönste Verkehrsmittel der Stadt.
Statt eines Fahrplans gelten Präsenzzeiten. Im Sommerhalbjahr heisst das konkret: Vogel Gryff und Leu täglich 9–20 Uhr, Wild Maa werktags ab 7.30 Uhr, Ueli ab 11 Uhr und bei schönem Wetter bis in den Abend. Mit der Zeitumstellung am 25. Oktober 2026 beginnt der Winterbetrieb mit deutlich kürzeren Zeiten. Die Überfahrt kostet CHF 2.00 (Kinder, Hunde und Velos CHF 1.00), kassiert wird an Bord. Nur eines stoppt die Flotte zuverlässig: Hochwasser ab 7.90 m Pegelstand – dann bleiben alle vier Seile ohne Boot.
I Praktisches
Wissenswertes vor der Fahrt
J Gültigkeit
Geltende Periode und abweichende Tage
Abweichende Tage
K Häufige Fragen
Fragen und Antworten zur Linie
F01Woran erkenne ich, ob die Fähre gerade in Betrieb ist?
Am einfachsten am Boot selbst: Liegt es am Steg oder pendelt es, wird gefahren. Die St. Johann-Fähre «Ueli» hängt zusätzlich grosse Schilder an beide Stege, die «geöffnet» oder «geschlossen» anzeigen.
F02Welche der vier Fähren nimmt morgens am frühesten den Betrieb auf?
Die «Wild Maa» am St. Alban-Tal: Sie startet im Sommer werktags bereits um 07:30 Uhr – anderthalb Stunden vor «Vogel Gryff» und «Leu», die um 9 Uhr beginnen.
F03Lohnt sich eine Mehrfahrtenkarte?
Ab der 19. Überfahrt ja: Die Karte für 20 Fahrten kostet an Bord CHF 36 (an Verkaufsstellen CHF 38), die Einzelfahrt CHF 2. Sie gilt auf allen vier Fähren.
F04Fahren die Fähren im Winter durch?
Ja, aber kürzer: Klingental- und Münsterfähre täglich 11–17 Uhr, die «Wild Maa» werktags nur bei schönem Wetter am frühen Nachmittag – und der «Ueli» beschränkt sich ganz auf Wochenenden und Feiertage.
F05Kann man eine Fähre für einen privaten Anlass mieten?
Ja, ausserhalb der Betriebszeiten – etwa für Apéros, Fondues oder Trauungen. Die erste Stunde kostet CHF 150, jede weitere CHF 100; Anfragen laufen direkt über den Pächter der gewünschten Fähre.
F06Was hat es mit dem Seil über dem Fluss auf sich?
Es ist der ganze Antrieb: Die sogenannte Gierseilfähre hängt mit einer Rolle am quer gespannten Stahlseil. Steht der Rumpf im Winkel zur Strömung, erzeugt der Rhein den Vortrieb – emissionsfrei und seit Generationen bewährt.
F07Wer steckt hinter dem Betrieb?
Ein Zusammenspiel aus drei Kreisen: Der Fähri-Verein Basel finanziert den Unterhalt über Mitgliederbeiträge, eine Stiftung sichert den Betrieb, und vier selbstständige Pächterinnen und Pächter führen je eine Fähre in Eigenregie.
L Weitere Linien